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Ausführliches Programm

Tagungsleitung


  Prof. Dr. Gerhard Wagner, LL.M. (Chicago)
ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Deutsches und Internationales Zivilprozessrecht sowie Konfliktmanagement und Co-Direktor des Centre for Advanced Studies in Law and Economics an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn sowie Professor of Fundamentals of Private Law an der Erasmus-Universität Rotterdam. Ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Dem Forschungsschwerpunkt Alternative Streitbeilegung gelten zahlreiche Veröffentlichungen, insbesondere zum Schiedsverfahrensrecht und zum Verhandlungsmanagement. Gegenwärtig ist er zudem Mitglied der vom Bundesministerium der Justiz eingesetzten Expertenkommission zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Mediation in Zivil- und Handelssachen.
     
   

Referenten

- in alphabetischer Reihenfolge -

     
 

Prof. Dr. Joachim Bauer
Arzt, Neurobiologe und Psychotherapeut. Er ist zweifach habilitierter Facharzt für die Gebiete Innere Medizin, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin. Bauer war - neben seiner ärztlichen Tätigkeit - jahrelang in der Forschung (Immunologie, Neurobiologie) tätig. Bauer ist Hochschullehrer am Uniklinikum Freiburg. Er ist Autor u. a. des 2004 erschienenen wissenschaftlichen Sachbuchs „Warum ich fühle, was du fühlst – Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone“, das die neurobiologischen Grundlagen von Empathie, Mitgefühl und Intuition beschreibt.
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    Dr. Christian Duve, MPA
Rechtsanwalt und Partner im Frankfurter Büro der Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer. Von 2003 bis 2006 Chairman des Committee on Arbitration and Alternative Dispute Resolution des Council of the European Bars and Law Societies (CCBE) und seit 2001 Vorsitzender des Ausschusses Außergerichtliche Konfliktbeilegung im Deutschen AnwaltVerein (DAV). Duve ist Mitglied der vom Bundesjustizministerium einberufenen Expertenkommission zur Umsetzung der europäischen Mediations-Richtlinie und Lehrbeauftragter an der Universität Heidelberg. Er verfügt über reiche praktische Erfahrung als Prozessvertreter, Mediator, Schlichter und Schiedsrichter in nationalen und internationalen Wirtschaftsstreitigkeiten, insbesondere bei Unternehmenskäufen, Joint-Venture- und Lieferverträgen.
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  Dr. Karin Ebel
Rechtsanwältin und Steuerberaterin sowie Partnerin der INTES Akademie für Familienunternehmen. Neben der rechtlich-steuerlichen Optimierung im privaten und betrieblichen Bereich von Unternehmern liegt ihr Schwerpunkt in der Beratung von Unternehmerfamilien bei der Erarbeitung ganzheitlicher Nachfolgelösungen und Familienverfassungen zur Lösung und Vermeidung von Konflikten. INTES wurde 1999 mit Sitz in Bonn-Bad Godesberg gegründet und hat seither mehr als 5000 Unternehmer und ihre Angehörigen bei der Zukunftssicherung ihrer Familienunternehmen betreut.
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Prof. Dr. Birte Englich
Sozialpsychologin und Hochschullehrerin an der Universität Köln. Englich beschäftigt sich in ihrer Forschung u.a. mit subtilen Urteileinflüssen und potentiellen Urteilsverzerrungen (biases and heuristics) im Rahmen von Verhandlungs- und Entscheidungsprozessen. Ein Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeiten betrifft die Einflussfaktoren richterlicher Entscheidsfindung, die sie in Zusammenarbeit mit praktisch tätigen Richtern erarbeitet hat.
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Prof. Dr. Armin Falk 
Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Center for Economics and Neuroscience sowie des Laboratoriums für Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Bonn. Er ist externes wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck Gesellschaft, Fellow des Centre for Economic Policy (CEPR), Fellow des Center for Economic Studies (CESifo) und Forschungsprofessor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
Der Schwerpunkt seiner Forschung gilt der empirischen Prüfung und Fundierung des ökonomischen Verhaltensmodells. Während das traditionelle ökonomische Modell (Homo Oeconomicus) perfekte Rationalität und Eigennutz postuliert, zeigen die Arbeiten von Falk, dass das menschliche Verhalten in der Regel nur beschränkt rational ist und dass neben einer engen Eigennutzorientierung weitere Motive menschliches Verhalten relevant sind, vor allem auch soziale Präferenzen wie Fairness und Vertrauen. Falk ist Träger höchstrangiger wissenschaftlicher Auszeichnungen, darunter der Gossen Preis des Vereins für Socialpolitik und der Gottfried-Wilhelm Leibniz Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
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Prof. Dr. Reinhard Greger
Ordentlicher Professor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und freiwillige Gerichtsbarkeit; Mitvorstand und stv. Geschäftsführer des Instituts für Anwaltsrecht und Anwaltspraxis der Universität Erlangen-Nürnberg. Vor der Berufung an die Universität über 20-jährige Tätigkeit in der bayerischen Justiz und als Richter am Bundesgerichtshof. Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Justizreform und außergerichtliche Streitbeilegung.
Zahlreiche Publikationen zum Haftungsrecht, zum Prozessrecht (u.a. Mitautor des ZPO-Kommentars von Zöller) und zu alternativen Formen der Konfliktlösung (zuletzt Greger/Stubbe, Schiedsgutachten); Forschungen zu den Themen außergerichtliche Streitbeilegung, obligatorische Schlichtung, gerichtsinterne Mediation und Familienmediation im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz, der Bayerischen Staatsministerien des Innern und der Justiz sowie des Thüringer Justizministeriums; Fortbildung von Richtern und Rechtsanwälten, u.a. in Konflikt- und Verhandlungsmanagement
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  Hans-Peter Huber
Rechtsanwalt, Leiter der Zentralen Rechtsabteilung der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin. Für Unternehmen ergeben sich bei strafrechtlichen Ermittlungen sofort drängende Fragen für ihren Jahresabschluss. Huber war zudem früher als Richter und Staatsanwalt mehrfach mit komplexen Strafverfahren befasst.
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 Uwe Kassing
Der Hamburger Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht ist seit 20 Jahren in der Praxis des Konkurs- bzw. Insolvenzrechts tätig und seit Inkrafttreten der Insolvenzordnung als Insolvenzverwalter in Hamburg und Lüneburg bestellt. Daneben ist er beratend ausschließlich im Bereich des Insolvenz(gesellschafts-)rechts und der Sanierungsberatung tätig. Er setzt sich seit 1999 mit der Mediation im Bereich des Insolvenzrechts, insbesondere im Insolvenzplanverfahren, auseinander, u.a. als Autor einschlägiger Publikationen zur Mediation. In seiner beruflichen Praxis wendet er die Mediation sowohl in der Insolvenzplangestaltung im Insolvenzverfahren als auch bei außergerichtlichen Sanierungen an.
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Margarete Nuber
Gründerin und Geschäftsführerin der Mitigo GmbH in Zürich, die sich schwerpunktmäßig der Konfliktlösung bei Projekten der Informationstechnologie widmet. Vor der Gründung von Mitigo war sie über zehn Jahre als De-Eskalationsmanagerin bei der SAP in der Schweiz tätig, wo sie für die Lösung geschäftskritischer Projekte verantwortlich war. Mitigo berät sowohl mittelständische Unternehmen als auch internationale Konzerne.
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  Manfred Nötzel
Leitender Oberstaatsanwalt und Behördenleiter der Staatsanwaltschaft München I, der zweitgrößten Strafverfolgungsbehörde in Deutschland. Er war zuvor u.a. Leiter der Antikorruptionsabteilung für Südbayern und ist daher aufs engste mit allen Problemen in großen Wirtschaftsstrafverfahren vertraut.
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  Dr. Stephan Proksch, MAS
Geschäftsführender Gesellschaft der Trialogis Organisationsberatung Mediation in Wien sowie Sprecher der Experts Group Wirtschaftsmediation der Wirtschaftskammer Österreich. Studium der Betriebswirtschaftslehre und der Business Administration an der Wirtschaftsuniversität Wien und an der University of Illinois (IL, USA). Dissertation an der Universität Klagenfurt zum Thema ‚Konfliktmanagement’. Beratende Tätigkeit für Unternehmen in den Bereichen Konfliktmanagement, Organisationsentwicklung und Change Management. Aufbau eines internen Konfliktmanagementsystems für eine Versicherungsgesellschaft. Lehr- und Trainertätigkeit bei verschiedenen Bildungsträgern und Universitäten. Autor mehrerer Publikationen über Konfliktmanagement und Co-Herausgeber des Weka-Handbuchs „Mediation“.
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  Dr. Jörg Risse, LL.M.
Rechtsanwalt und Partner der internationalen Sozietät Baker & McKenzie, Frankfurt/M. Risse leitet dort die deutsche Fachgruppe Dispute Resolution und ist seit vielen Jahren im Bereich der Schiedsgerichtsbarkeit und in der Wirtschaftsmediation aktiv. Diesen Themen gelten eine Vielzahl von Veröffentlichungen, darunter sein Handbuch zur Wirtschaftsmediation (Verlag C.H. Beck). Risse ist Schriftleiter/Herausgeber der Zeitschrift SchiedsVZ und lehrt an den Universitäten Mannheim und Erlangen.
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  Dipl.-Psych. Thies Stahl
Lehrtrainer und Lehrcoach, sowie Gründungs- und Ehrenmitglied des „Deutschen Verbandes für NLP“ (DVNLP e.V.), Mitbegründer der „Professional Coaching Association“(ProC), Autor von einschlägigen Artikeln und Büchern. 1980 hat er das NLP nach Deutschland gebracht und es für die Psychotherapeuten, Coaches und Mediatoren zugänglich gemacht.
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Dipl.-Psych. Dr. Bernhard Streicher
Universitätsassistent an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Sozialpsychologie. Forschungsschwerpunkte in den Themen Fairness und Gerechtigkeit, Führung, Innovatives Verhalten und Aggression. Ausbildung in systemischer Paar- und Familientherapie. Langjährige praktische Tätigkeit als Unternehmensberater und Trainer in den Bereichen Personal- und Persönlichkeitsentwicklung. Schwerpunkte in der Trainertätigkeit derzeit auf Entscheidungsfindung in Gruppen und Umgang mit Risikosituationen.
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